Freitag, 14. April 2017

7. - 14. April 2017

7. - 14. April: Mindo und La Paz


Am Freitag planten wir nach Quito zu fliegen. Daraus wurde leider nichts, da die Avianca ‘technische Probleme’ anscheinend nicht in den Griff bekam und der Flug, nach vielen Stunden Warten im Flughafen, abgesagt wurde. Für uns hiess das eine Nacht im Hilton auf Avianca’s Kosten.


Am Samstag klappte es dann und wir erreichten Quito, von wo wir direkt weiter in den Nebelwald nach Mindo reisten. 

Der Nebelwald bedeckt ein riesiges, hügeliges Gebiet, etwa 100 km von Quito entfernt. Neben River Rafting und Canopy (sich an ein Seil hängen und über den Abgrund segeln) war das Beobachten von Vögeln das dritte Verkaufsargument der Gegend. Das hiess für uns wieder einmal früh aufstehen, da die Tour um 6 Uhr losging. Mit Guide und Fernrohr waren wir 4 Stunden auf Vogeljagd und sahen Tukane mit grossen Schnäbeln, Geier auf Futtersuche und auch Papageien. Es war erstaunlich, wie der Guide die Vögel weit weg in den Bäumen entdeckte und das Fernrohr darauf einstellte.

In Mindo besuchten wir eine Schoggi Manufaktur. Bei der Führung wurde uns der gesamte Herstellungsprozess gezeigt und natürlich war die Degustation am Schluss das Wichtigste. Wir haben die besten Brownies ever gegessen.

Am Dienstag verliessen wir (ohne grossTränen zu vergiessen) Ecuador und flogen über Lima nach La Paz in Bolivien.

Uns gefiel es in La Paz ausgezeichnet. Die Leute sind freundlicher und offener als in Ecuador und die Stadt ist sehr lebendig. La Paz liegt in einem Tal. Der höchste Punkt ist auf 4000 Meter, der niedrigste 1000 Meter tiefer. Die Strassen gehen entweder steil bergauf oder bergab. Daher wird anstelle einer S-Bahn zurzeit ein Seilbahnsystem eingerichtet, dass das Chaos auf den Strassen mindern soll. Wir gondelten fast 2 Stunden über den Strassen der Stadt und bekamen einen guten Ueberblick.

Das erste Abendessen in La Paz genossen wir im Gustu, dem angesagtesten Restaurant der Stadt. Es war ein Genuss! Wenn wir richtig gezählt haben, kamen wir auf 19 Gänge, alle mit unterschiedlichen Geschmäckern. Dieses Restaurant ist definitiv in unsere persönliche Top 3 Liste aufgenommen.

Am Freitag mussten wir erneut früh aus den Federn. Unser Flug nach Uyuni startete schon um 7 Uhr. Nach einem schönen und kurzen Flug landeten wir in der Wüste am Rande eines riesigen Salzsees.

es ist frustierend auf einen Flieger zu warten der nicht kommt...














unsere Unterkunft in Mindo
 
Bäume soweit das Auge reicht...












 
... und damit genug Platz für Vögel














 
oben in La Paz...
 
... mit der Seilbahn












 
steil aufwärts
















diese Busse sieht man noch häufig auf den Strassen
 
mit der Seilbahn über einen kleinen Teil des riesigen Ostermarktes...























 
... wo alles angeboten wurde, hier die Autoabteilung















dieser Berg ist 6400m hoch
 
Krokodil mit Erdbeeren... im Gustu
 
Landung in Uyuni























 

1 Kommentar:

  1. Hoi zäme
    Nun solange der Avianca wie damals auf Flug 052 nicht der Treibstoff ausgeht, ist ja noch alles OK...dann kauf ich meinem Schatz doch mal eine Tafel Cacao de Arriba...dann sind unsere Seilbahnen doch eine gute Investition, denn wenn's bald keinen Schnee mehr hat, dann können wir sie in den Städten quasi recyceln.
    Ich freue mich schon auf die spektakulären Bilder der grössten Salzpfanne weltweit -was für ein Kontrast zum Regenwald!
    Weiterhin ein spannende Reise.

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