Freitag, 31. März 2017

24. - 31. März 2017

24. - 31. März 2017: Galapagos


Am Freitag startete unsere Galapagoskreuzfahrt in der Mitte der Insel Santa Cruz. Nach dem Lunch gab’s einen Ausflug zur Schildkrötenfarm, wo hunderte der grossen Tiere unterwegs waren. Gegen Abend schifften wir uns auf der Isabella II ein, einem Schiff mit 20 Kabinen. Vor dem Nachtessen wurde die Rettungswestenübung abgehalten und der nächste Tag im Detail auf Spanisch und Englisch erklärt.


Die nächsten drei Tage waren ausgefüllt mit Landausflügen, Bootstouren, Schnorcheln und Sonnenuntergängen an einsamen Stränden. Besonders beeindruckend waren die vielen Seehunde. Die Jungen spielten im Wasser und kamen beim Schnorcheln sehr nahe zu den Schwimmern. Leguane, die wie verkleinerte Drachen aussehen, waren so zahlreich unterwegs, dass man aufpassen musste, keinem auf den Schwanz zu treten. Seevögel aller Art waren auch unterwegs z.B. Blue Footed Booby, Fregatenvögel, die wie Fledermäuse aussehen und flugunfähige Kormorane.

Die Unterwasserwelt durch die Taucherbrille war wunderschön, neben Fischen in allen Farben gab’s Seehunde, Wasserschildkröten, Rochen und einmal tauchte auch ein Hai auf.
Auf unserer Tour durch die südlichen Galapagosinseln besuchten wir die Inseln Floreana, Espanola und San Christobal, wo die Kreuzfahrt zu Ende ging. Da es uns erst unterwegs bewusst wurde, dass wir nicht nach Puerto Ayora zurückkehren würden, mussten wir uns in aller Eile einen Transfer besorgen, der uns in 2 Stunden zurück nach Santa Cruz brachte.

In Santa Cruz kurierte Elisabeth ihre Magenprobleme aus, die sie während der gesamten Kreuzfahrt geplagt haben (und dazu geführt haben, dass die Barrechnung der Kreuzfahrt sehr überschaubar ausfiel..)

Am Mittwoch besuchten wir die Tortuga Bay, einen wunderschönen Sandstrand mit etwas Schatten und guten Wellen.

Die Galapagos gefallen uns. Die spezielle Tierwelt, die sich aufgrund der Abgeschiedenheit hier entwickelt hat, ist faszinierend. Die Naturschutzgebiete sind sehr sauber und auch an den Stränden haben wir keinen Abfall gefunden. Da die Besiedlung und der Tourismus stark zunehmen, müssen in den nächsten Jahren einige Probleme gelöst werden.

 
Elisabeth mit Schildkröte






















wet landing bei Inselbesuch
 
wie angedroht einige Tierbilder: Leguan...
:














 
... ein fauler Seehund...












... ein Krebs der schon vor dem Kochen rot ist...

 
... und die Vögel mit den blauen Füssen
















 
Sonnenuntergang mit Kickers Rock...













 
... und Sandstrände wie aus dem Ferienprospekt
 
Fischmarkt in Puerto Ayora mit Seehunden und Pelikanen













 
auch in diesem Pool haben wir gebadet...
























 

Donnerstag, 23. März 2017

18. - 23. März 2017

18. - 23. März 2017: Alausi, Cuenca, Guayaquil, Galapagos


Die Busfahrt von Quito nach Alausi war ein spezielles Erlebnis. Als wir den Bus bestiegen, wurden wir von einem äusserst hilfsbereiten Ecuadorianer in die Geheimnisse des Busfahrens eingewiesen. Er zeigte uns, welche Sitze wir einnehmen mussten, gab Tipps wo wir den Rucksack zu verstauen hätten, dass Elisabeth ihre Handtasche am besten neben sich am Boden verstaut und so weiter. 


Die Fahrt im ziemlich betagten Bus entwickelte sich zur Kaffeefahrt. Unterwegs stiegen immer wieder Händler ein, die den Passagieren wortgewaltig Handcreme, Holzketten, Glace, Wasser, Nüsse und sonstige Sachen andrehen wollten. 


Der Bus hatte etwa 5 Stunden für 200 km. Das lag keineswegs daran, dass der Chauffeur langsam fuhr, sondern der Bus konnte an jeder Stelle der Strasse angehalten werden, um ein- oder auszusteigen. Wenn eine Ortschaft mit Kundenpotential in die Nähe kam, gab es Wettrennen mit der Konkurrenz, wer zuerst an der Haltestelle war.


Als wir in Alausi ankamen, war der Rucksack von Elisabeth erstaunlich leicht und es stellte sich heraus, dass unser hilfsbereiter Ecuadorianer sich schamlos bedient hatte und die (neuen) Wanderschuhe, einen alten IPad und die Rado von Elisabeth geklaut hatte.


Neben dem Frust beklaut zu werden, erwies sich Alausi als ausgewachsener Flop. Das Hostel war, positiv gesehen, eher zweitklassig, die Restaurants nicht Michelin tauglich und als wir am andern Tag Billette für den berühmten Zug Nariz del Diablo kaufen wollten, war alles ausverkauft…


Wir beschlossen unseren Aufenthalt abzukürzen und reisten gleich weiter nach Cuenca. Diese Stadt gefiel uns. Obwohl auch auf 2500 m gelegen, ist sie viel offener und weiter als Quito und hat eine schöne koloniale Altstadt. Auch die Beizenszene ist vielfältiger als in Quito. 


Am Dienstag machten wir eine Tour in den Caja Nationalpark. Da dieser das Wasserreservoir von Cuenca ist und auch die Regenzeit noch andauert, machten wir die dreistündige Wanderung auf 4000 m Höhe wieder einmal in Gummistiefeln. Wir waren ziemlich müde, als wir zurückkamen.


Donnerstag und Freitag waren zwei Reisetage. Zuerst ging es von Cuenca nach Guayaquil über imposante Andenpässe an den Pazifik. Endlich kamen wir wieder in eine Region mit warmen Temperaturen.


Am Freitag flogen wir von Guayaquil auf die Galapagosinseln. Es war eine ziemliche Prozedur dort einzureisen. Obwohl die Galapagos ein Teil von Ecuador sind, braucht es ein Transitvisum für 20$, dann wird das Gepäck bei der Abreise und bei der Einreise peinlich genau auf organische Stoffe untersucht und wenn alles durch ist, werden pro Person 100$ fällig, dass man definitiv auf die Insel darf…

 
hier geht der Zug zur Teufelsnase durch...















auf dem Weg nach Cuenca
 
Kathedrale von Cuenca
 
Ein Selfie auf der Terrasse der Kathedrale...























... und die Aussicht
 
ein Ausflug in gelben Gummistiefeln...
... in den Regenwald...
... und zum ziemlich feuchen Hochmoor
bombastische Architektur in Guayaquil
nach fast 2 Stunden Flug Landung auf den Galapagos...


 
... und gleich auf das erste Boot













im nächsten Blog wird es wahrscheinlich mehr Tierföteli haben