Donnerstag, 6. April 2017

1. - 6. April 2017

1. - 6. April 2017: Guayaquil und Salinas

Der Freitagabend, es war unser letzter Tag auf den Galapagos, fing denkbar schlecht an. Als wir uns aufmachten zum obligaten After Work Weekend Apéro, wurde uns gesagt, wir können alles haben ausser Alkohol. Ganz Ecuador unterstehe vom Freitagmittag bis Montagmittag dem Ley Seca, das heisst kein Wein und kein Bier in den Läden oder Restaurants. Grund dafür ist die Wahl des Staatspräsidenten am Sonntag. Leider war es für uns zu spät, um Vorräte anzulegen...

Am Samstag flogen wir zurück nach Guayaquil und machten am Sonntag und Montag ausgiebige Stadtbummel. Dank einem wieder funktionierenden Internet auf dem Festland war es uns auch möglich, unsere Weiterreise für die nächsten zwei Wochen zu organisieren.

Wir mussten wieder feststellen, dass Guayaquil eine gastromische Wüste ist. Die im Reiseführer hochgelobte Parilla del Nato, stellte sich als etwas heruntergekommene Kneipe mit drittklassigem Fleisch heraus. Dass wir unser Essen nicht mit einem Schluck Wein spülen konnten, machte die Sache auch nicht besser...

Am Dienstag nach der "Trockenzeit" machten wir uns auf zu unseren Ferien von den Ferien. Wir fuhren mit dem Bus nach Salinas, dem Badeort von Guayaquil. Dort genossen wir zwei Tage Strandferien mit allem was dazu gehört: Sonnenschirm und Liegestuhl. Einmal abgesessen, wurden uns alle möglichen Waren und Dienstleistungen angeboten: Ein vollständiges Menu, ein Tatoo, Kinderspielzeug, Lampen oder Holztische, eine Fahrt auf dem Bananenboot und alles mögliche zum Essen und Trinken.

Wir sind nicht unglücklich, dass unsere Zeit in Ecuador langsam zu Ende geht. Kulinarisch sind Pollo und Arroz uns etwas verleidet und wir freuen uns, auch wieder einmal auf einen guten Schluck Wein und etwas mehr Biervielfalt. Wein gibt es hier nur in mässiger Qualität zu exorbitant hohen Preisen (ein Basis Malbec aus Chile kostet 20 USD) und beim Bier hat man die Wahl zwischen Pilsener oder Club. (Wobei ich noch keinen Unterschied zwischen den beiden festgestellt habe..)

 
Abschied von Galapagos














 
Anstelle der Weinkarte lernten wir die Jugokarte kennen...


 
... und geniessen...
























 
Guayaquil mit..
















... Strandpromenade dem Guaya entlang...

 
... der Kathedrale...























 
und 444 Treppenstufen zum Leuchtturm rauf























Salinas, ein Badeort in der Nähe einer Grossstadt...

 
... mit Strandleben, hier mit dem Lampenverkäufer

















 
die "Trockenzeit" ist vorbei...















































1 Kommentar:

  1. Hoi zäme
    Was ist das für eine Informationspolitik? Allerdings lagen ich und Janet in den USA an einem Sonntag auch mal auf dem Trockenen -also doch immer Vorräte anlegen!
    Die Parilla del Nato rangiert allerdings auf tripadvisor.com nicht unter den Top20.
    Ferien von den Ferien tönt gut aber dann bitte lieber ungestört (-am Hotelpool).
    Also 20 USD für einen schalen Malbec ist doch niemals ein aussergewöhnlicher Preis:
    Hier zahlen wir in jedem Restaurant das Mehrfache und zweitens habt ihr ja durch Ley Seca (3d) einen -nehme ich an- hohen dreistelligen Betrag gespart!
    ¡Salud

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