Samstag, 18. Februar 2017

12. - 18. Februar 2017

12. – 18. Februar 2017: 7. Schulwoche

Ueber diese Schulwoche gibt es nicht allzuviel zu berichten. In der Schule waren wir sechs Schüler und etwas mehr Lehrpersonal. Die Stunden waren intensiv, da ich fast nur Privatstunden hatte. Das kam daher, dass Elisabeth vom Sonntag bis zum Donnerstag mit einer Grippe im Bett lag und die Schülerzahl dadurch weiter reduzierte...

Seit Freitag geht es wieder aufwärts mit Elisabeth und heute machten wir einen Ausflug auf den Uetliberg von Cuzco, dem Cristo Blanco und schauten uns, wie kann es anders sein, weitere Inkaruinen an. Zum Abschluss genossen wir ein Bier auf der Terrasse an der Plazas des Armas und schauten zwei Stunden dem bunten Treiben zu.

Da sich unsere Erlebnisse diese Woche im Rahmen hielten, einige Bemerkungen über das Essen und Trinken in Cuzco. Essen und Trinken ist für Peruaner (und natürlich auch für uns...) ein wichtiges Thema. Die peruanische Küche ist abwechslungsreich und bietet für uns einige Ueberraschungen. Eines der Nationalgerichte ist das Cuy, Meerschweinchen die ganz im Ofen gebraten werden und mit allen Einzelteilen auf den Tisch kommen. Bis jetzt haben wir uns nicht überwinden können, eines zu bestellen. Dagegen haben wir schon Alpaka gegessen, welches uns geschmeckt hat. Eine weitere Spezialtät der peruanischen Küche ist die Vielfalt an Mais und Kartoffeln, von diesen gibt es hier mehr als 150 verschiedene Sorten. Die Preise für das Essen bewegen sich zwischen 20 und 80 Franken für zwei Personen, je nachdem wie touristisch das Restaurant ist.

Ein weiteres Highlight sind die Früchte. Einmal im Tag besuchen wir den Markt und kaufen die Früchte für das Mittagessen ein. Wir haben schon die Lucuma, Granadilla, Chirimoya und die Aguaje probiert und entwickeln uns langsam zu Spezialisten in tropischen Früchten. Auch bekanntere Früchte wie Bananen, Mangos oder Ananas haben hier eine andere Qualität als die der Migros...

Peruaner lieben Tragos, das ist der Sammelbegriff für alkoholische Getränke. Die Gertränkekarten der Cocktails füllen in den Bars mehrere Seiten. Wir arbeiten daran, die herauszufinden, die uns passen. Viele der Cocktails sind uns zu süss. Weinliebhaber kommen in Peru weniger auf ihre Rechnung. Peruanische Weine gibt es wenige und auf den importierten Weinen sind prohibitiv hohe Steuern drauf. So bleiben wir beim Essen halt beim Bier, das sie recht gut im Griff haben.

Cuzco von oben
















Die letzten Inkaruinen, versprochen
Dann ging es wieder zurück in die Stadt...

... an die Plazas des Armas...
... zum verdienten Drink
Mittagessen mit Mangos und  Granadillas
Hier gibt es alle möglichen (und unmöglichen) Drinks
































































 

1 Kommentar:

  1. Normale oder doch eine Darmgrippe? Neben Meerschweinchen würde ich noch Capybaras und Mate de Coca probieren. Prost!

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