18. - 23. März 2017: Alausi, Cuenca, Guayaquil, Galapagos
Die
Busfahrt von Quito nach Alausi war ein spezielles Erlebnis. Als wir den Bus
bestiegen, wurden wir von einem äusserst hilfsbereiten Ecuadorianer in die
Geheimnisse des Busfahrens eingewiesen. Er zeigte uns, welche Sitze wir
einnehmen mussten, gab Tipps wo wir den Rucksack zu verstauen hätten, dass
Elisabeth ihre Handtasche am besten neben sich am Boden verstaut und so weiter.
Die
Fahrt im ziemlich betagten Bus entwickelte sich zur Kaffeefahrt. Unterwegs
stiegen immer wieder Händler ein, die den Passagieren wortgewaltig Handcreme,
Holzketten, Glace, Wasser, Nüsse und sonstige Sachen andrehen wollten.
Der
Bus hatte etwa 5 Stunden für 200 km. Das lag keineswegs daran, dass der
Chauffeur langsam fuhr, sondern der Bus konnte an jeder Stelle der Strasse
angehalten werden, um ein- oder auszusteigen. Wenn eine Ortschaft mit
Kundenpotential in die Nähe kam, gab es Wettrennen mit der Konkurrenz, wer
zuerst an der Haltestelle war.
Als
wir in Alausi ankamen, war der Rucksack von Elisabeth erstaunlich leicht und es
stellte sich heraus, dass unser hilfsbereiter Ecuadorianer sich schamlos
bedient hatte und die (neuen) Wanderschuhe, einen alten IPad und die Rado von
Elisabeth geklaut hatte.
Neben
dem Frust beklaut zu werden, erwies sich Alausi als ausgewachsener Flop. Das
Hostel war, positiv gesehen, eher zweitklassig, die Restaurants nicht Michelin
tauglich und als wir am andern Tag Billette für den berühmten Zug Nariz del
Diablo kaufen wollten, war alles ausverkauft…
Wir
beschlossen unseren Aufenthalt abzukürzen und reisten gleich weiter nach
Cuenca. Diese Stadt gefiel uns. Obwohl auch auf 2500 m gelegen, ist sie viel
offener und weiter als Quito und hat eine schöne koloniale Altstadt. Auch die
Beizenszene ist vielfältiger als in Quito.
Am
Dienstag machten wir eine Tour in den Caja Nationalpark. Da dieser das
Wasserreservoir von Cuenca ist und auch die Regenzeit noch andauert, machten
wir die dreistündige Wanderung auf 4000 m Höhe wieder einmal in Gummistiefeln.
Wir waren ziemlich müde, als wir zurückkamen.
Donnerstag
und Freitag waren zwei Reisetage. Zuerst ging es von Cuenca nach Guayaquil über
imposante Andenpässe an den Pazifik. Endlich kamen wir wieder in eine Region
mit warmen Temperaturen.
Am
Freitag flogen wir von Guayaquil auf die Galapagosinseln. Es war eine ziemliche
Prozedur dort einzureisen. Obwohl die Galapagos ein Teil von Ecuador sind,
braucht es ein Transitvisum für 20$, dann wird das Gepäck bei der Abreise und
bei der Einreise peinlich genau auf organische Stoffe untersucht und wenn alles
durch ist, werden pro Person 100$ fällig, dass man definitiv auf die Insel darf…
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| auf dem Weg nach Cuenca |
| Kathedrale von Cuenca |
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| ... und die Aussicht |
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| ein Ausflug in gelben Gummistiefeln... |
| ... in den Regenwald... |
| ... und zum ziemlich feuchen Hochmoor |
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| bombastische Architektur in Guayaquil |
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| nach fast 2 Stunden Flug Landung auf den Galapagos... |
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| im nächsten Blog wird es wahrscheinlich mehr Tierföteli haben |








Hoi zäme
AntwortenLöschenSchade; an die Rado von Elisabeth kann ich mich gut erinnern; die trug sie fast immer!
Gruss