Freitag, 17. März 2017

11. - 17. März 2017

11. - 17. März 2017: Lima und Quito

Am Samstag fuhren wir zum letzten Mal mit dem Cruz del Sur Bus von Ica nach Lima. Wir bezogen unser Hotel in Miraflores und machten als erstes einen Spaziergang ans Meer. Lima überraschte uns als moderne, saubere und pulsierende Stadt. 

Am Sonntag erkundeten wir das historische Zentrum mit vielen kolonialen Bauten und protzigen Kirchen, die auch heute noch spanischen Eroberern gewidmet sind. Am Nachmittag ging's zurück an den Strand von Larcomar, wo wir bei einem Apéro auf dem Pier Erinnerungen an England auffrischten. Am Abend genossen wir zu Ehren von Christian einen Burger im Papa Cho's.

Der Montag war dem Essen gewidmet: Lima hat, gemäss der San Pellegrino Liste, drei der weltweit 50 besten Restaurants. Das einzige Restaurant, das Platz für uns hatte, (und auch nur zum Lunch) war das Astrid & Gaston. Wir liessen es uns gut gehen. Die acht Gerichte waren eine Reise durch Peru's Küche. Unser Fazit: Das Essen war sehr gut, aber für uns fehlte etwas Ueberraschendes, einen Geschmack den wir noch nie hatten. Zusätzlich arbeitete die Küchencrew etwas stark auf Zeit, so dass wir nach gut zwei Stunden wieder auf dem Heimweg waren.

Am Mittwoch flogen wir nach Quito, der Hauptstadt von Ecuador. Der moderne Flughafen und Strassen ohne Schlaglöcher waren eine neue Erfahrung auf unserer Reise. Etwas unangenehmer war die erneute Kälte (kein Wunder bei 2800 m Höhe) und der Regen. Als erstes kauften wir uns zwei Schirme. Wir meinten, dass Lima viele Kirchen hat, aber Quito bietet mehr. Jeder Orden baute eine grössere Kirche mit noch mehr Gold. Nach unserer Wertung gewannen die Jesuiten.

Ein Muss in Quito ist der Besuch des Aequators. Man kann mit einem Bein auf der Nordhalbkugel und mit dem andern auf der Südhalbkugel stehen. Der Ausflug auf den Hausberg von Quito, dem 4100 m hohen Ruccu Pichincha war leider teilweise ein Flop, da sich die Wolken nicht wie versprochen auflösten.

Wir bedanken uns für und freuen uns über alle Reaktionen, die wir auf unseren Blog erhalten, sei es als Kommentar, WhatsApp oder als Mail.

zum letzten Mal auf einen Cruz del Sur Bus warten
















Strassenszene auf dem Weg nach Lima

 
Plaza de Armas in Lima














 
das erinnert etwas an England























Der Gang mit dem Cuy (Meerschweinchen) im Astrid & Gaston...
 
... und das süsse Ende



















üppiger Inka Grabschmuck im Larco Museum
Hauptplatz von Quito (einziges Foto mit Sonne..)

viel Gold in den Kirchen in Quito
Elisabeth im Süden, Urs im Norden
die Aussicht auf Quito könnte besser sein















1 Kommentar:

  1. Hoi zäme
    Der/die Pier sieht richtig schmuck aus! Die Durchschnittstemperaturen sind aber in Lima schon deutlich höher als in Blackpool (-wenn da das "Christuskind"/der Junge nicht wäre).
    Schade, dass ihr im Gourmet-Tempel so rasch "gestopft" wurdet; also so alle 10 Minuten einen Gang; ist ja noch schneller=ungemütlicher als im "Mac"; und wenn ich die (Cuy)Teller sehe, so kann ich nur noch den Kopf schütteln -besser wäre noch laut herausschreien!
    Das Wetter ist wohl bei euch nicht so toll. Bei uns schwafeln die "Bucheli's"/ex- "Kachelmann's", dass wieder El Nino (-der erwähnte Junge-) da ist, obwohl der letzte sich kaum verabschiedet hat: Überschwemmungen und Erdrutsche im Süden Kolumbiens, zuvor in Peru (-in den letzten 20 Jahren noch nie so viel Regen-) und Waldbrände in Chile; Hunderte, wenn nicht Tausende von Toten -gebt auf euch acht!
    Also wenn ich euch wäre, hätte ich wohl ein ganz anderes Problem: Nämlich den Kirchenkoller! Dass die Jesuiten die prächtigsten Kirchen errichten liessen, erstaunt nicht, denn sie waren auch die Brutalsten in der Durchsetzung des christlichen Glaubens. Ich kann mir nicht vorstellen, wieviel Blut an dem Gold klebt mit dem diese Kirchen ausstaffiert sind!
    Keine Äquatortaufe?!

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